Berichte der Jugendfeuerwehr


Hier findet Ihr Berichte zu unseren Aktionen und Events…jf

 

DatumUhrzeitTextAktion/EventAutor
28.09.201709:00 bis ca. 14:30 UhrTrotz "Winterferien" trafen sich fast 40 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren der Stadt Burgwedel zum alljährlichen Neujahrstunier. Fünf Gruppen traten gegen einander an, um sich im Völkerball zu messen. Den 1. Platz belegte Ausrichter Fuhrberg mit 166 Punkten. Weit abgeschlagen wurde die Gruppe 1 der Jugendfeuerwehr Großburgwedel mit 39 Punkten und dem 2. Platz, danach folgte mit 38 Punkten Thönse/Engensen auf dem 3. Platz und die Gruppen Wettmar und Großburgwedel/Fuhrberg kamen mit jeweils 30 Punkten auf zwei 4. Plätze. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung.NeujahrstunierMG
12.01.201718:30Erster Dienst im neuen Jahr: Wir werden einiges zum Organisatorischem Dienstablauf besprechen und für die neuen Kameraden die Regeln in unserer JF durchgehen und erklären.
JahresauftaktMG
08.12.201618:30Wir haben unseren Jahresabschluß mit den Eltern der Jf-Mitglieder gefeiert. Nach dem Bericht des Jugendfeuerwehrwartes wurde bekanntgegeben, wer in die neuen Funktionen (Gruppenführer, stellv. Gruppenführer, Kassenwart) gewählt wurde.

Heiss erwartet wurde dann die Kür zum JF-Mitglieded es Jahres (hier zählt, wer die meisten Dienste, incl. Sonderdienste, in Diesem Jahr mitgemacht hat) - dafür gab es eine Urkunde und Kinogutscheine.

Danach gab es noch die Möglichkeit, Fragen oder Wünsche zu erörtern.

Zum Abschluß wurde noch zu einem Essen geladen und der Abend mit gemütlichem Beisammensein beendet.
Jahresabschluß mit den ElternMG
02.12.2016 bis 03.12.2016Fr. 14:30; Sa 13:00, Abbau 17:00 Wir haben auch in diesem Jahr den Ortsrat bei der Seniorenweihnachtsfeier unterstützt. Dazu gehört das Aufbauen von Tischen und Stühlen für ca. 200 Personen, das Schmücken der Halle mit Lichterketten, die Ilumination des Tannenbaumes und das Installieren der Lautsprecheranlage. Vor und während der Weihnachsfeier übernehmen wir den Fahrdienst, kümmern uns um die Garderobe der Gäste und parken die Rollatoren. Nach der Weihnachtsfeier muß dann natürlich alles wieder abgebaut und zusammengepackt und die Halle ausgefegt, sowie das benutzte Geschirr zurückgebracht werden.Unterstützung der Seniorenweihnachtsfeier des OrtsratesMG
01.12.201618:00Wir haben, wie in jedem Jahr, wieder Kekse gebacken und verziert, es ist natürlich wieder sehr turbulent zugegangen - ich sage nur Teig an der Decke - aber der Spaßfaktor war hoch. Und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen: vier breite Tische voller Kekse, Schokocrossys und Kokosmakronen.Weihnachtsbacken bei Heike & MichaMG
04.11.201618:00Mit Fackeln hat unsere Jugendfeuerwehr den Laternenumzug begleitet. Anschließend gab es für alle Laternengänger und Helfer noch Würstchen und freie Getränke in der Fahrzeughalle der Feuerwehr GroßburgwedelLaternenumzug der FFW GroßburgwedelMG
05.11.201615:00Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Großburgwedel
Burgwedel, 05.11.2016. Für die Betreuer der Jugendfeuerwehr Großburgwedel begann der Dienst um 13:00 Uhr, denn da traf man sich für die letzten Vorbereitungen zum anstehenden 24 Stunden-Dienst, der den Alltag einer Berufsfeuerwehr wiederspiegeln soll.
Zuerst wurden die Lautsprecheranlage mit verteilten Lautsprechern in den Schlaf- und Freizeiträumen des Feuerwehrhauses für die Alarmierung aufgebaut. Endsprechende Sounds für Alarm-Melder und Sirene wurden bereits im Vorfeld besorgt. Danach wurden Polizei und die Feuerwehrtechnische Einsatzzentrale in Hannover mit einer Liste über Zeitpunkt und Ort der geplanten Einsätze versorgt.
Nach dem Erstellen einer Einkaufsliste wurde noch der nötige Proviant besorgt, schließlich galt es ja, 24-Stunden mit wenig Schlaf und spannenden Einsätzen zu Überleben. Und wie heißt es so schön: „Ohne Mampf – kein Kampf“.
Als dann die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr pünktlich am Samstag um 15:00 Uhr ihren Dienst antraten, wurden nach kurzer Einweisung erst einmal die Feldbetten verteilt, damit die Schlafstätten eingerichtet werden konnten. Die Jungen im großen Saal, die Mädchen im kleinen Saal, die Betreuer im Jugendfeuerwehrraum - was sich aber als überflüssig herausstellte, da diese Gattung Mensch vom Thema Schlaf ausgenommen war.
Es war entweder der nächste Alarm vorzubereiten oder die Reste vom vorherigen Einsatz wegzuräumen, oder Fragen von aufgeregten Kindern zu beantworten, wie „Wann ist der nächste Einsatz?“; „Kann ich was trinken?“; „Ich melde mich ab, auf Toilette!“; „Was essen wir zum Abendbrot?“; „Kann ich mit XY tauschen, ich will auch mal Trupp-Führer sein und kriege ich dann auch ein Funkgerät?“.
Stellen Sie sich vor, Sie sind mit 3 Kindern im Auto auf Urlaubsfahrt, multiplizieren das „Fragen-Potenzial“ mit 100 – dann kann man sich ein Bild machen, wie es der Realität am nächsten kam.
Doch zurück auf Anfang, wir waren beim Aufbau der Schlafstätten, als doch dummerweise durch das durchdringende Piepen des Alarmmelders, gefolgt vom lauten Tönen der Sirene zum ersten Einsatz gerufen wurde. „Alarm für die Jugendfeuerwehr Großburgwedel, Papierkorbbrand auf der Ramhorst, HLF-T besetzten!“ tönte es aus den Lautsprechern. Gepolter auf der Treppe, riesen Geschrei. Zwischen so etwas wie „Mist, ich finde meine Jacke nicht!“ und „Schnell, Schnell, wir sind HLF-Besatzung!“ wurden sich die Helme aufgesetzt, die Jacken und Handschuhe angezogen und das Fahrzeug besetzt.
Als dann auch jedes der Kids auf dem Platz, entsprechend seiner eingeteilten Funktion saß, konnte die Fahrt zum Einsatz-Ort beginnen. Natürlich ohne Blaulicht und Martinshorn, wir wollten die Anwohner ja so wenig wie möglich mit unserer Aktion belästigen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für das Verständnis, denn die Motorgeräusche bei den nächtlichen Vorbereitungs- und Einsatzfahrten konnten wir leider nicht verhindern und die führten evtl. bei dem Einen oder Anderem zu ungewollten Unannehmlichkeiten während der Nachtruhe.
Am Einsatzort angekommen, musste der Gruppenführer die Lage erkunden und das Personal entsprechend der nötigen Maßnahmen eingeteilt werden. Über Funk wurde die Leitstelle (Feuerwehrhaus Großburgwedel) über die Lage und die eingesetzten Mittel informiert.
Mit dem Schnellangriffsschlauch war der vorbereitete Papierkorbbrand schnell gelöscht und der Einsatz somit erfolgreich abgearbeitet. Nach der Meldung: „Feuer aus!“ rückte das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) wieder ein. Im Feuerwehrhaus angekommen, musste den dagebliebenen Kammeraden erstmal Bericht erstattet werden, dann wurden weiter Betten aufgebaut.
Es dauerte nicht lange, als die Lautsprecher erneut zum Alarm riefen. Die Funktionen in der Löschgruppe wurden vorher schon getauscht, so dass jetzt die, die beim ersten Einsatz nicht dabei waren mit dem HLF zur „Ölspur auf dem Schützenplatz“ ausrückten. Die enttäuschten Gesichter der im Feuerwehrhaus gebliebenen änderten sich schnell, als sie mit dem GWN (Gerätewagen Nachschub) mit zusätzlichem Material nachrücken mussten.
Das Öl wurde durch Mehl ersetzt, die mit dem Bindemittel „Sägespäne“ abgestreut werden mussten. Als alles zusammengefegt und die Abfälle auf dem GWN verladen waren, gab es noch ein gespendetes Getränk im Schützenhaus für den fleißigen Feuerwehrnachwuchs – vielen Dank hierfür – dann wurde wieder eingerückt.
Beide Einsätze sorgten für die nötige Basis für die nächste Aktion: Abendbrot. Supergut gelaunt fielen alle über die Party-Bleche mit Pizza her – so gestärkt konnte es weiter gehen.
20:00 Uhr (Erst?!), der nächste Alarm: „Vermisste Person im Turm der Raiffeisengenossenschaft“. Wieder wurde HLF und GWN mit ausgetauschtem Personal besetzt. Am Einsatzort angekommen, mussten die Trupps den Turm am Raiffeisenmarkt nach der vermissten Person absuchen, Spinnweben und nur mit Einsatzlampen ausgestattet, kraxelten die Trupps die unendliche Anzahl von Stufen nach oben, und hielten dabei Ausschau nach der Person.
Endlich der Funkspruch: „Person gefunden, jedoch nicht ansprechbar.“ Ein Krankenwagen wird über die Einsatzzentrale angefordert und ein weiterer Trupp ausgestattet mit dem Bergetuch macht sich auf den Weg in die Höhe. Die Person wird geborgen und nach unten transportiert.
Zwischendurch meldet ein Trupp, der nach ganz oben in den Turm gestiegen ist, einen Feuerschein, der sich jedoch wenig später als flackernde Taschenlampe erweist.

Die Kids ohne Einsatzbefehl versammeln sich voller Spannung vor dem Eingang zum Turm. Die beiden Trupps mit dem Bergetuch kommen, ein Raunen geht durch die angehenden Feuerwehrleute. Dann kann man sehen wer dort in dem Bergetuch liegt: unser Maskottchen!
Hat sich doch dieser 80 cm große, „leicht“ übergewichtige Teddy auf den Turm geschlichen und ist dabei „aus der Puste“ gekommen! – egal, Erste Hilfe ist angesagt! Atemkontrolle, Beine hoch gelagert, Teddy kommt zu sich – Gott sei Dank! Der Krankenwagen wird abbestellt, Einsatz beendet – Einrücken!
Keine zwei Stunden später der nächste Alarm: „Gasgeruch im Lager des Raiffeisenmarktes“, HLF wird besetzt und los geht’s. Dort angekommen erkundet der Gruppenleiter sorgsam die Lage. Das im Lager zu hörende, zischende Geräusch kommt von einer Druckluftanlage und nicht, wie angenommen von einer Gas-Flasche. Also Fehlalarm, kann passieren, Einsatz beendet, Einrücken.
Nach einer weiteren Stunde, Alarm – was sonst. Die Kids, schon etwas eingespielter, besetzen das HLF. Alarmstichwort „Eingeklemmte Person, Ikea, hinterer Parkplatz bei den Containern.“ Am Einsatzort findet der Gruppenführer wieder unseren Teddy vor, der sich zum zweiten Mal in eine missliche Situation manövriert hat, er wollte etwas zwischen zwei Containern hervorholen und hat sich dabei eingeklemmt. Mit Hilfe des Hebebaums wird er befreit. Wunden hat er keine, außer einem angekratzten Ego - er hat uns ja schon zum zweiten Mal einen Einsatz beschert. So endet auch dieser Einsatz glimpflich und zur Versöhnung lädt uns Teddy auf einen Mitternachs-Snack in ein ansässig, bekanntes Schnellrestaurant ein.
Bei der Abfahrt spielt uns jedoch der GWN einen Streich, er startet nicht mehr. Durch das gut gemeinte Abschalten des Motors zur Vermeidung der Lärmbelästigung, hat das Licht die Batterie geschwächt. Dank an unsere Gerätewarte, die zu dieser späten Stunde mit dem Starthilfekabel nachgeholfen haben – auf die Feuerwehr ist halt Verlass. Dann auf zum versprochenem Mitternachts-Snack.
Wieder im Feuerwehrhaus angekommen, gönnen wir den Kids erst mal ein wenig Ruhe. Der Teddy muss jetzt unter Aufsicht bleiben und bei den Betreuern schlafen. Noch die Einteilung für den nächsten Einsatz vorbereiten und an die Tür zur Fahrzeughalle hängen, dann ist auch für die Betreuer ein wenig Ruhe angesagt.
Leider ein Irrtum: die Jungs ärgern die Mädchen und umgekehrt, einige wollen schlafen und fühlen sich gestört - war wohl doch noch nicht genug „Action“, doch das kann man ändern.



Vier Stunden nach dem letzten Alarm, ging dann wieder der Pieper. „PKW-Brand auf dem Bauhof“. Und siehe da, mit Staffelbesatzung ausgerückt, „Fensterplätze besetzt“ wie es im Fachjargon heißt. Der Rest der Mannschaft kam nicht aus dem Bett. Im Ernstfall würde jetzt nachalarmiert – die Kids durften weiterschlafen.
Auf dem Bauhof bot sich dann folgendes Bild, ein abgestellter PKW (durch Strohballen simuliert) brannte lichterloh. Der Gruppenführer fackelte nicht lange: „Wasserentnahmestelle Fahrzeugtank. Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit dem Schnellangriff zum PKW über den Hof vor!“ Schnell war der „Stroh“-Pkw gelöscht – Feuer aus, Einsatz beendet. Nach den Aufräumarbeiten ging es dann wieder ins Feuerwehrhaus.
Die für 07:00 Uhr geplante Tierrettung ließen wir ausfallen, damit auch die Besatzung des letzten Einsatzes jetzt mal ein wenig Schlaf bekommen konnte.
Die Betreuer holten hingegen um 08:00 Uhr die bestellten Brötchen ab und eine halbe Stunde später stand ein Elternpaar bereit, um das Frühstück vorzubereiten. Jetzt kamen auch die letzten Schlafmützen aus der Koje. Wie geplant gab es dann pünktlich Frühstück. Dank an Marion und Heinrich.
Zum Ausgleich für den ausgefallenen Einsatz, dachten sich die Betreuer, dass die Kids – frisch gestärkt und schon wieder am Quengeln, wann der nächste Einsatz kommt – dringendst sportlicher Betätigung bedürfen.
Die Truppe wurde in zwei Gruppen geteilt, welche gegeneinander antraten. Hauptakteur in diesem Wettkampf war unsere Übungspuppe, für „Frischlinge“ unter dem Namen „Herr Dudenhöfer“ anzusprechen. Erst die Gruppe, die „Herrn Dudenhöfer“ einmal um den Kdow (Kommandovorauswagen) herum, unter den nächsten drei Fahrzeugen unterdurch und um den Rüstanhänger herum zur Ziellinie bringt, hat die Erlaubnis „Herrn Dudenhöfer“ mit seinem Spitznamen „Randy“ zu rufen.
Hilfsmittel gab es nicht, der beste Weg war also, „Herrn Dudenhöfer“ mit seinen 80 kg Standartgewicht, fest an der Jacke und Hose zu greifen und unter ziehen und zerren auf dem Hallenboden fortzubewegen. Dabei musste die ganze Gruppe als Team mit anfassen und auch zusammen unter den Fahrzeugen durchkrabbeln, immer „Herrn Dudenhöfer“ im Schlepptau.
Unter großem Gejohle und Anfeuerungsrufen der jeweils anderen Gruppe schafften es beide Gruppen trotz Abzug einiger Strafsekunden in der vorgegebenen Zeit und können „Herrn Dudenhöfer“ ab jetzt Randy nennen.
Eine weitere Einlage, die Schlaucholympiade, schloss dann den Frühsport ab. Hierbei muss auf Zeit ein C-Schlauch komplett ausgerollt und schnellstmöglich wieder aufgerollt werden. Die Zeiten werden festgehalten, damit jeder sehen kann, ob er sich im Gegensatz zum letzten Mal verbessert hat.
Danach wurden die Fahrzeuge wieder in Ordnung gebracht, die Feldbetten abgebaut, die Räume durch gefegt, die Lautsprecheranlage zurückgebaut und, und, und.
Als alles sauber und aufgeräumt war, wurden noch die Reste der eingekauften Lebensmittel zum Mittag verputzt und es erfolgte eine kurze Nachbesprechung.
Verbesserungsvorschläge wurden aufgenommen und werden beim nächsten Mal umgesetzt. Schaden an Mensch oder Material hat es nicht gegeben und den Kindern und Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehr hat es ausgesprochen gut gefallen. Wir mussten versprechen, das Ganze, vielleicht im Sommer nächstes Jahr zu wieder holen.
Am Sonntag, um 15:05 Uhr war Dienstschluss und die Kids konnten müde aber glücklich nach 24-Stunden Dienst ihren Eltern übergeben werden, die Betreuer vielen, kaum zu Hause angekommen in ihr Bett und holten erstmal den fehlenden Schlaf nach.

BF-Tag der JF GbwMG
08.10.201612:00Stellvertretend für die Stadtjugendfeuerwehr betreute die Jugendfeuerwehr die 2. Automeile in Großburgwedel mit dem Verkauf von Hot-Dogs, Kaffee und Kaltgetränken. Hightlight waren die Spendenfahrten mit Trikes zugunsten der Stadtjugendfeuerwehr Burgwedel2. Automeile Großburgwedel 2016MG
18.09.201610:00Wie in jedem Jahr nahmen wir auch diesmal am IGK-Stadtfest mit der Jugendfeuerwehr teil. Beim Verzeht von Waffeln, Kaffee und Eistee konnte man sich über die Jugendfeuerwehr und den Dienst als Aktiver Kammerad informieren. Kleine Kinder erfreuten sich beim Löschen unserer Löschhäuschen mit der Kübelspritze. IGK-StadtfestMG